Virtual Reality: Neue Einkaufswelten im eCommerce

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Branchen-Experten gehen davon aus, dass sich die VR zum neuen großen E-Commerce-Trend entwickelt. Denn der E-Commerce buhlt heute längst nicht mehr nur in puncto Produktsortiment und Kaufpreise um die Kunden. In Wirklichkeit ist es die Customer Experience, die die Käufergunst deutlicher beeinflusst. Wer mit seinem Shop das beste Kauferlebnis bietet, kann damit innerhalb von fünf Jahren seinen Umsatz um durchschnittlich 45 Prozent erhöhen.

Sind die Kunden nicht so angetan, beträgt das mittlere Umsatzwachstum bezogen auf diesen Zeitraum lediglich 3 Prozent. Hundertprozentig zufriedene Käufer generieren sogar 2,6-mal so hohe Umsätze wie nicht so gut bediente. Neuesten Einschätzungen zufolge könnte der Einsatz von VR-Lösungen beim Onlineshopping die Attraktivität der Shops deutlich steigern. Weil die VR-Technologie immer preisgünstiger wird, setzt man sie mittlerweile in vielen Branchen ein. Einem Report der US-amerikanischen B2B-Marketingagentur Walker Sands zufolge befürworten 65 % der befragten Shopkäufer das Ausprobieren der Produkte in einer VR-Umgebung.

Integration der Virtual Reality in die Commerce-Plattform

VR-Anwendungen lassen sich als Erweiterungen oder als VR-App integrieren. Mithilfe der App können sich Kaufinteressenten die Artikel sogar auf dem Smartphone vorführen lassen. Die Augmented Reality (AR) geht sogar noch weiter: Mit AR-Anwendungen lässt sich die Ware sogar in der eigenen Wohnung und im Büro virtuell testen. Die Kaufinteressenten schauen sie sich von allen Seiten und in ihrem späteren Umfeld an. Sie prüfen via VR- oder AR-App, ob sie am gewünschten Ort genügend Platz hat und ob die Farbe passt. Und wie eine andere Farbe am selben Ort wirkt. Außerdem können sie testen, wie der gewählte Artikel funktioniert und ob er auch anderweitig genutzt werden kann. Die intelligente virtuelle Technologie erleichtert darüber hinaus die Suche nach Produktinformationen.

Die interaktive Customer Experience suggeriert einen hundertprozentig realistischen Offline-Einkauf. Kommt noch ein zusätzlicher Vor-Ort-Service hinzu, erscheint der Inhaber noch vertrauenswürdiger. Bedenkt man, dass allein im Jahr 2019 79,6 % der Besucher ihren B2C Onlinekauf abbrachen, könnte die Einbindung einer VR-Lösung Warenkorbabbrüche reduzieren. Ein Beispiel für gelungene VR-Käufe ist die VR-Shopping-App des bekannten Elektronikkonzerns MediaMarktSaturn. Die seit November 2017 eingesetzte App bietet eine komplette virtuelle Einkaufswelt, die via Oculus Rift, HTC Vive und Windows-Mixed-Reality betreten wird.

Die Kaufinteressenten probieren die gewünschten Produkte in zwei unterschiedlichen VR-Umgebungen aus und kaufen sie später über PC oder Smartphone. Die VR-Shopping-App liefert sogar auf Wunsch eine virtuelle Fachberatung. Der nächste Schritt auf dem Weg zu einem umfassenden und animierenden Kundenerlebnis wäre die Implementierung sensorischer Komponenten. Auch die eCommerce Agentur Commerce Care d.o.o. ist derzeit damit beschäftigt, eine Virtual Reality-Lösung für den E-Commerce zu entwickeln. Sie soll die neue Shopware 6-Version für Kunden noch attraktiver machen.

Interessieren Sie sich für eine Shopware 6 Plattform? Commerce Care d.o.o. als Shopware 6 Business-Partner und Pickware Partneragentur steht ihnen gern zur Verfügung.

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